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Was ist perfekt?

Jeder kennt dieses kleine Wörtchen "perfekt". Es ist ein Wort, das wir doch im Grunde genommen alltäglich gebrauchen. Wir benutzen es in Sätzen, wie "Er passt einfach perfekt zu mir", "Das Model hat die perfekte Figur" oder "Der Tag war absolut perfekt".

Aber mit "perfekt" ist das so eine Sache. Was ist denn wirklich perfekt? Seien wir ehrlich: nichts. Sind wir wirklich der Meinung, dass irgendetwas vollkommen ist? Ärgert uns nicht doch, dass der Partner immer seine Sachen irgendwo liegen lässt? Oder finden wir nicht auch, dass das Model vielleicht doch zu dünn ist? Oder hat nicht irgendein Blick, ein Anruf oder ein falsches Wort unserem perfekten Tag einen Dämpfer gegeben?

Sicher gibt es Dinge, bei denen wir davon überzeugt sind, dass sie vollkommen, dass sie wirklich perfekt sind. Und das ist auch gut so, denn wir brauchen irgendetwas, das wir als ideal ansehen können. Es gibt genug Negatives und Schlechtes, was wir nicht sehen wollen, aber auch nicht ignorieren können. Darum benötigen wir jene schönen Momente, die wir als "perfekt" bezeichnen können.

Doch wirklich perfekt, ist doch eigentlich nichts. Die größten Perfektionisten werden das bestätigen können. Oder sind diese jemals ehrlich zufrieden mit ihrem Ergebnis? Denken sie nicht, es könnte immer noch ein bisschen besser gehen? Aber genau das ist das Besondere an der Perfektion. Wir können sie kaum erreichen, wir können aber nach ihr streben. Und dass nichts perfekt ist, macht es das nicht irgendwie ... perfekt?

24.7.13 19:34


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Wish I'd never grown up...

Oh I don't wanna grow up, wish I'd never grown up
I could still be little
Oh I don't wanna grow up, wish I'd never grown up
It could still be simple
 
[Taylor Swift - Never grow up]
 
 
Wir alle erinnern uns: Als wir noch jung waren... Im Kindergarten oder vielleicht in der Grundschule. Wir konnten es nicht erwarten, älter und erwachsen zu werden, konnten es nicht erwarten, nicht mehr Kind zu sein. Mit den Jahren wurden wir älter und realisierten diesen Prozess gar nicht so wirklich. Aber irgendwann wird dir klar, dass du erwachsen geworden bist - und das ist der Moment, wenn dir klar wird, dass du eigentlich viel lieber noch Kind wärst. Damals, als der größte Schmerz war, wenn du auf einen Lego-Stein getreten bist. Als Mama dir Pflaster auf dein verletztes Knie gelegt hat. Als man mit den Eltern aussichtslose Diskussionen darüber geführt hat, eine halbe Stunde länger wach bleiben zu dürfen. Dachten wir damals wirklich, wir hätten Probleme? Haben wir wirklich ernsthaft angenommen, das Leben würde einfacher werden, wenn wir älter werden? Wie naiv dieser Gedanke doch war.
 
Und heute wünschen wir uns, dass wir auf eine schmerzende Stelle unseres Körpers zeigen können und Mama klebt wie früher ein Pflaster darauf. Aber es gibt diese Tage, wo einfach alles wehtut. Weil du dich von innen heraus unwohl fühlst. Worauf willst du dann zeigen?
 
Wieso waren wir so naiv, so kindisch, dass wir unbedingt so schnell erwachsen werden wollten? Wir hätten unsere Kindheit viel mehr genießen können, denn das wahre Leben beginnt doch früh genug. Aber das wollten wir nicht. Wir wollten unbedingt die Probleme von Erwachsenen haben, wollten eigene Entscheidungen treffen und die Konsequenzen tragen. Heute haben wir genau das, was wir uns damals gewünscht haben. Doch sind wir mal ehrlich: Sind wir glücklich damit? Ich glaube nicht. Denn ... Seit wann wissen die Menschen - vor allem Kinder - wirklich, was sie wollen?
23.7.13 19:37


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